An Echo in the Bone by Diana Gabaldon

The seventh book of the Highland Saga covers Claire’s and Jamie’s travel back to Scotland to retrieve the printing press, with all the troubles  in their way. We also get to know William and Lord John a little better and see how Roger and Brianna do back in the 20th century.

As usual, Gabaldon manages to surprise us with twists and turns and the whole book is really well written. Up until to the last bit of the book, I was a bit annoyed by the whole “William did this, William did that” part of the book which seemed to drag on without an end in sight. Which of course it wasn’t. And all the 18th century storyline come together in the end which was greatly done.

The 20th century storyline didn’t disappoint, we have the MacKenzies setteling in Lallybroch, setteling (back) into the 20th century, finding a way for them to fit (back) in. We also find bits of Jamie and Claire here, as there are a lot of letters from them which Brianna and Roger read whenever they feel the need.

This book deserves 4 out of 5 stars and I already have my nose in the pages of the next book of the series, Written in my own heart’s blood.

 

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Vaiana

Der Weihnachtsfilm von Disney heißt dieses Jahr Vaiana und handelt von dem gleichnamigen Mädchen, dass als Tochter des Chiefs auf einer idyllischen Südseeinsel aufwächst. Die Bewohner der Insel haben eine Regel: Verlasse niemals das Riff. Aber Vaiana zieht es immer wieder zum Meer hin, zu dem sie eine besonderer Beziehung hat, die nur Grandma versteht, die als die Verrückte Alte im Dorf bekannt ist. Als aber die Fischer ohne Beute zurückkehren und die Kokosnüsse nicht mehr genießbar sind, wird es Zeit zu handeln und Vaiana zieht los um Maui zu finden, einen Halbgott, der damals der lebensgebenden Göttin ihr Herz stahl, und der es nun zurückbringen soll um die Welt zu retten.

Der Film ist, wie immer bei Disney mit witzigen Tiercharakteren besetzt, in diesem Fall Vaianas Schwein und ein verrücktes Huhn, das nichtmal ohne Hilfe fressen kann, aber ohne das am Ende doch alles schief hätte laufen können.

Die Botschaft des Films ist die Selbstfindung. Vaiana zieht es ans Meer, auf Meer hinaus, aber sie will auch ihre Eltern und das Dorf nicht enttäuschen. Auch unterwegs stellt sich immer wieder die Frage: Wer bin ich eigentlich? Was macht mich zu dem, was ich bin?

Der Humor kommt nicht zu kurz, es wird auch wieder gesungen und Disney nimmt sich auch mal selbst auf die Schippe, wenn es zum Beispiel heißt “Wenn du jetzt singst, dann kotze ich.” oder “Kommt schon, wenn ich eine süße rote Krabbe wäre, Sebastian heißen und mich einer süßen Meerjungfrau umgeben würde, hättet ihr mir längst geholfen!”.

Alles in allem ein schöner Film, der nur kleine Makel aufweist, die aber einfach meinem persönlichen Geschmack zuzsprechen sind, wird der Halbgott Maui ja von Andreas Bourani gesprochen und gesungen, von ich nicht der größte Fan bin. Und natürlich musste Helene Fischer das Lied zum Abspann singen… Nun denn, wer sie mag, findet das sicher gut. Und Durchhalten wird belohnt, denn nach dem Abspann kommt noch eine sehr schön gemachte Szene.

Ich vergebe 4,5 von 5 möglichen Goldsternchen!

Petterson und Findus 2- Das beste Weihnachten überhaupt

Die Suche nach einem schönen neuen Weihnachtsfilm führte mich ins Kino. Die Kinderbücher um den quirligen Kater Findus und der erste Film gefielen mir schon recht gut und jetzt wurde Teil 2 ausgetestet.

 

Es ist kurz vor Weihnachten und Kater Findus möchte mit Petterson das schönste Weihnachten überhaupt feiern. Sie machen sich auf den Weg, den perfekten Weihnachtsbaum zu schlagen und danach das Weihnachtsessen einzukaufen, denn in der Vorratskammer befinden sich nur noch Möhren. Aber im Wald verletzt sich Petterson am Fuß und kann nicht laufen. Da er sich, wie immer, weigert Hilfe anzunehmen, wenn sie angeboten wird, vertröstet er den kleinen Kater auf den Weihnachtsmorgen. Doch der Fuß wird nicht besser und so droht es, das schlimmste Weihnachten überhaupt zu werden, vor allem, da Petterson nichtmal jetzt um Hilfe bitten will. Und so zieht Findus los, um die Freunde zu holen und Petterson zu zwingen, Hilfe und eine Einladung zum Weihnachstsschmaus zu akzeptieren. Am Ende steht die Frage: Was braucht es für ein schönes Weihnachten eigentlich wirklich? Petterson und Findus stellen fest: es ist nicht viel. Mit einigem Einfallsreichtum basteln sie einen Baum und stellen fest: Solange wir einander haben, ist alles gut. Auch, wenn es keinen Schokopudding gibt. Den Findus am Ende doch bekommen soll, da auf gute Freunde eben Verlass ist.

 

Wie bereits der erste Film geht dieser mit viel Witz und Spaß und einigen Liedern schnell vorbei und gefällt groß und klein. Am Ende sollte man, wenn man zu Tränen während rührender Szenen neigen, ein Taschentuch bereit halten. Kurz und gut: ein toller Weihnachtsfilm, der einerseits bewusst macht, dass dieser ganze Konsumwahnsinn eigentlich nicht nötig ist und dass man sowohl helfen sollte, als auch Hilfe annehmen, wenn man sie benötigt. Freunde helfen gerne.

 

Dieser Film bekommt 4,5 von 5 möglichen Goldsternchen.

 

Wie sieht es bei euch aus? Was ist euer Lieblingsweihnachtsfilm? Lasst mir einen Kommentar da. (Als eingefleischter Jared Padalecki Fan sollte ich vielleicht “Das Weihnachtshaus” sagen, aber es liegt dann doch der Klassiker “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” viel viel weiter vorne. Ungeschlagen aber seit der Kindheit ist mein Weihnachtsfilm schlechthin “Annabelle und die fliegenden Rentiere”. Ohne ist es einfach nicht Weihnachten.)

Der Kuss des Vampirs by Whitley Strieber

Nach dem schwachen ersten Teil folgte sogleich der zweite.

 

Die Menschen sind dabei, die Hüter auszulöschen. Miriam flieht, versucht, die anderen zu warnen und wird dabei vom CIA Agenten Paul Ward beinahe getötet. Als sie sich gerade rächen möchte, wird ihr klar, dass er ihre letzte Chance ist…

 

Nach einem schwachen ersten Teil waren die Erwartungen an den Nachfolger nicht sonderlich hoch. Aber hier wartete eine Überraschung. Dieses Buch liest sich wesentlich besser als der erste Teil und auch die Handlung ist um einiges spannender. Auch, wenn die Zusammenfassung hinten auf dem Buch schon auf einen Großteil der Geschichte schließen lässt, ist das Katz-und-Maus-Spiel sehr spannend zu verfolgen. Die Charaktere sind zugänglich und man kann ihre Motive nachvollziehen. Der Leser findet sich in einem moralischen Dilemma wieder. Will man, dass Paul Miriam und den Rest der Vampire erwischt oder will man, dass Miriam ihre Rasse rettet und ein Baby bekommt? Will man, dass Miriam und ihresgleichen Bürgerrechte erhalten und ihnen das Jagen erlaubt wird oder will man sie jagen und die Menschen schützen?

 

Dieses Buch überrascht positiv. Es ist völlig anders als der erste Teil. Sieht man von der Vorhersehbarkeit ab, denn einige Wendungen sind von Beginn an vorherzusehen, ist es ein gutes Buch.

 

Ich vergebe 3,5 von 5 Punkten.

Der Kuss des Todes by Whitley Strieber

Den zweiten Teil dieses Buches hatte ich mal in einem fremden Bücherregal angelesen und mir wurden daraufhin beide Teile in die Hand gedrückt. Teil 2 hatte sich ganz gut angelesen, aber wir gehen ja gerne chronologisch vor und so nahm ich mir den ersten Teil vor.

 

Miriam Blaylock. Eine Hüterin, wie sie sich selbst nennt. Wir würden wahrscheinlich sagen, sie ist ein Vampir. Und sie lebt mit Menschen zusammen, denen sie ihr Blut gibt und die daraufhin länger leben als andere Menschen, aber die nie ihre Unsterblichkeit erreichen. Als ihr Mann zu sterben droht, viel früher als gedacht, liegen alle ihre Hoffnungen bei Sarah, einer Ärztin, die den Schlüssel zur Unsterblichkeit in Händen halten könnte.

 

Was erstmal spannend klingt, ist leider nicht allzu spannend zu lesen. Zu viele, nicht gut gemachte Perspektivenwechsel, ein Schreibstil, der nicht wirklich zu fesseln versteht (Vielleicht aber auch nur ein schlechter Übersetzer?) und eine Geschichte, zu der ich absolut keinen Zugang fand. Aber da ich selten ein Buch aufgebe, habe ich auch hier tapfer durchgehalten, in der Hoffnung, dass es besser wird. Wurde es leider nicht wirklich. Mehr kann ich leider nicht dazu sagen, dieses Buch war sehr… uninspirierend. (Und nein, das liegt nicht daran, dass ich es nach dem neuen Fitzek angefangen habe, ich habe das Lesen dieses Buches dafür unterbrochen.)

 

Ich vergebe 1,5 von 5 möglichen Punkten und hoffe stark, dass Teil 2 besser ist, denn der ist als nächstes auf dem Lesestapel.

Das Paket by Sebastian Fitzek

ENDLICH IST ES DA! Lange habe ich auf das neue Buch meines Lieblingsthrillerautoren gewartet und jetzt ist alles schon wieder vorbei, weil ich mich natürlich nicht zurückhalten konnte und das Buch sofort lesen musste. Aufhören war, einmal angefangen leider nicht mehr möglich.

 

Hauptfigur des Buches ist Emma. Emma fällt nach einem Kongress “Dem Friseur” in die Hände, einem Serientäter, der seine Opfer tötet und ihnen die Haare schert. Nach dem Übergriff schottet sie sich komplett ab und verlässt das Haus nicht mehr. Eines Tages jedoch bittet sie der Postbote, ein Päckchen anzunehmen. Für einen Nachbarn, den Emma nicht kennt, obwohl die Gemeinschaft unter den Nachbarn sehr gut ist und jeder in der Straße jeden kennt. Ein weiterer Albtraum beginnt.

 

Dieses Buch liefert (beinahe) alles, was man von einem Fitzek erwartet. Unerwartete Wendungen, eine fesselnde Erzählweise, eine tolle Geschichte… kurz und gut: ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Jedoch war ich sonst immer bis zur letzen Minute völlig unwissend, was den Täter bzw den genauen Umstand angeht, den es zu entschlüsseln gilt. Nicht so bei diesem Buch. Ich hatte einen ersten Verdacht, irgendwo im ersten Drittel des Buches und siehe da, ich hatte recht. Aufgefallen war mir ein kleines Wort und ich hatte eine Figur im Verdacht, die eigentlich nicht unverdächtiger hätte sein dürfen. Entweder, ich habe schon zu viele solcher Bücher gelesen, um das zu durchschauen, oder Herr Fitzek hat durch die Benutzung dieses einen Wörtchens (un)gewollt einen Hinweis geliefert.

 

Alles in allem ein tolles Buch, das übrigens sehr schön aufgemacht ist. Das eigentlich Buch ist nochmal in einem Karton verpackt, der passend zum Titel als Päckchen gestaltet ist.

Ich vergebe 4,5 von 5 möglichen Punkten und versuche, dem Buch noch einen Platz neben seinen Geschwistern zu finden.

Die schwarzen Juwelen- Dunkelheit by Anne Bishop

Nach einer Empfehlung habe ich schon vor längerer Zeit mal dieses Buch gekauft, habe aber nie angefangen zu lesen. Teilweise, weil es Neuerscheinungen gab, die nicht warten konnten (der gemeine Bücherjunkie kennt das. Bücher von Lieblingsautoren müssen noch am Erscheinungstag mindestens zur Hälfte gelesen werden.), teils weil es wieder mal der Beginn einer Reihe ist. Ich habe mich noch nicht getraut, in Erfahrung zu bringen, wie viele Teile ich mir jetzt noch anschaffen muss…

 

Das Buch an sich ist zu Beginn sehr verwirrend, aber auch sehr sehr gut geschrieben. Ich habe erstmal über das fehlende Verständnis hinweggelesen. Der Leser wird ohne große Erklärungen mitten in eine magische Welt hineingeworfen. Die Verwirrung legt sich aber mit der Zeit, das mitreißende Gefühl des Textes bleibt. Erzählt wird die Geschichte eines kleinen Mädchens, das über ungeahnt große Fähigkeiten verfügt und dem nun das Schicksal droht, zum Spielball anderer zu werden, womit die Zukunft des gesamten Reiches auf dem Spiel steht. Oder so ähnlich. Erzählt wird die Geschichte aber fast nur aus Sichtweise zweier Männer, die dieses Mädchen völlig unabhängig voneinander beschützen wollen. Einer von ihnen ist der Höllenfürst Saetan SaDiablo, der andere ist Daemon Sadi, ein Kriegerprinz, der weithin als Hure von Hayll bekannt ist.

 

Wie bereits gesagt wird die Geschichte wunderbar erzählt und die Fragezeichen, die der Leser zu Beginn auf der Stirn haben mag, werden nach und nach ausradiert und man findet sich von Seite zu Seite besser in dieser faszinierenden Welt zurecht. Die Seiten blättern sich quasi von selbst um. Die Geschichte selbst ist ebenfalls mitreißend, nicht immer vorhersagbar und die Charaktere wachsen einem doch sehr ans Herz. Jedoch ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Ich selbst kann mit grausamen Geschichten in Büchern recht gut umgehen, diese Bücherwelt hingegen, gerade das Ende dieses Bandes, hat mich nicht unerschüttert zurückgelassen. (Es geht um Folter, Vergewaltigung und Kindesmisshandlung.)

 

Nach dem Ende von Teil eins möchte ich eigentlich direkt weiterlesen und wissen, wie es weitergeht, denn wenn Teil zwei so gut ist wie dieser, kann man sich nur darauf freuen.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen.

Findet Dorie

Eigentlich wollte ich Findet Dorie gar nicht sehen. Zweite Teile von Filmen, die eigentlich nur auf einen Teil ausgelegt sind, sind ja meistens nicht sehr überzeugend, deswegen sehe ich schon mit Horror dem wohl kommenden nächsten Teil von Die Eiskönigin entgegen. Nach einem überragenden ersten Teil kann das eigentlich nur in die Hose gehen. Aber bleiben wir beim aktuellen Disney Film.

Erst suchte Marlin zusammen mit Dorie nach seinem Sohn. Jetzt sucht er mit seinem Sohn nach Dorie, die nach ihrer Familie sucht. Klingt sehr repetitiv, mag es vielleicht auch sein, aber es werden ganz herrliche neue Charaktere eingeführt und man lernt das Trio nocheinmal neu kennen, verliert aber auch alte Bekannte nicht aus den Augen. Es gibt ein Wiedersehen mit Crush und eine Szene nach dem Abspann (also bitte sitzenbleiben!), die Einblick in das Schicksal anderer alter Bekannter gibt. Kurz und gut: Der Film ist mehr ls gelungen. Allerdings mit Einschränkungen. So sehr ich auch lachen musste, die Kinder im Kinosaal verstehen vieles einfach noch nicht, vor allem nicht, wenn sie Findet Nemo nicht kennen. Der Humor ist viel einfach für Erwachsene gemacht. Ein Kind, das in der Reihe vor mir saß, klammerte sich während und nach dem Film immer mehr an die Mama, weil es durch die Tatsache, das der kleine blaue Fisch seine Eltern so lange verloren hatte, so sehr erschüttert war. Andere Kinder waren einfach nur froh, dass (Achtung, Spoiler) Dorie (natürlich) ihre Eltern findet(, immerhin sind wir hier bei Disney).

 

Am meisten im Gedächtnis geblieben ist mir natürlich der Octo… Entschuldigung, der Septopus. Seine Figur hat meinen Humor genau getroffen und ist einfach herrlich. Aber sämtliche Figuren sind wundervoll gemacht und wir lernen viel über Dorie, die das alles auch erst über sich lernen muss. Wo komme ich her, woher kann ich walisch und woher zur Koralle weiß ich eigentlich, dass ein Oktopus drei Herzen hat? Dorie erinnert sich Stück für Stück immer mehr an ihre Eltern und an ihre Kindheit und auch andere Figuren lernen, dass sie vielleicht über ihren Schatten springen müssen, um zu sich selbst und zu ihrem Glück zu finden. Marlin lernt, dass er vielleicht nicht immer alles genau abwägen sollten, sondern vielleicht sich einfach mal fragen sollte: “Was würde Dorie tun?” und es einfach tun. Nette kleine Details, wie zum Beispiel das Bild von der kleinen, zahnspangentragenden, fischtötenden Marla in der Quarantänestation zwischen dem ganzen Papierwust an der Wand, spielen auf den Vorgängerfilm an, ich habe bestimmt noch einiges übersehen.

 

Ich bin mit einem sehr positiven Gefühl aus diesem Film herausgegangen, muss allerdings, wie oben schon angeführt, darauf hinweisen, dass dies mal wieder eher ein Film für Erwachsene ist, der sich als Kinderfilm tarnt.

Ich gebe 4,5 von 5 möglichen Sternchen.

American Monsters (The Demon Road Trilogy) by Derek Landy

“One way or another… this ends tonight.” is the only thing it says on the cover of the last book of the Demon Road Trilogy.

I won’t tell much about the story here, to avoid spoilers for anyone who still wants to read the book(s)- there is some complaining about one twist in the spoiler section.  Amber is still searching the country for her parents, and is looking for a way to doublecross the Astaroth while fulfilling her duties as his new representative.

The book has the same sarcastic tone as the ones before and as Skulduggery Pleasant. But it feels like Amber and Milo aren’t being as sarcastic as in the previous books. But that may be only due to the events in the books. The book is as well written as the rest of Landy’s books (although towards the end seems a bit hectic but again this is owed to the events) but when it says “One way or another…” they mean it. It ends but you won’t like the way how.

 

American Monsters made me laugh a lot, it made me cry and it tested my gag reflex. Most of all it kept me glued to the pages. It deserves 4,5 out of 5 possible gold stars.

 

Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers Spoilers… you get the drill.

 

I am really mad at Derek Landy. He brought Ambers siblings into the story and even managed to give her family that doesn’t totally hate her and wants to eat her alive. He makes it seems like the brilliant plan they make up pratically last minute works and it does and then, right when everything is over, he kills one of my favorite characters in this book. Yes, it was kind of plausible. Yes, he may have deserved it but the slate was completely swiped clean and then he has the guts to kill Milo practically on one of the last pages. I was hoping for a Skulduggery Pleasant moment there (in the last book, Landy makes it seem like maybe the main charakter is dead and gone just to clear things up on one of the following pages) or simply a twist that somehow Milo survived. Nothing. Just grieving for yet another fictional character I grew way too attached to.

Conni und Co

Wer kennt sie nicht, die Geschichten über Conni. Kinder lieben sie, Eltern sind von diesem immer lieben, zu braven und überhaupt einfach mal alles könnenden Kind mit sehr kostspieligem Lebensstil, den man den eigenen Kindern oft nicht bieten kann, einfach nur genervt. In der Reihe Conni und Co ist Conni schon auf der weiterführenden Schule, also etwas älter als in den ersten Geschichten. Diese sind jetzt verfilmt worden, mit Emma Schweiger als Conni.

Zur Geschichte: Connis Oma läuft ein kleiner Hund zu, den Connis Eltern adoptieren. Leider hat Jacob eine Hundehaarallergie und der Hund muss wieder weg. Wie es sich herausstellt, gehört der Hund dem Direktor von Connis neuer Schule. Der hat das Tier eigentlich nur aus einenm Grund: er will sich mit den Geldern aus der Hundefutterwerbung eine Villa in einer kinderfreien Gegend kaufen. Er mag den Hund nicht, setzt ihn unter Drogen, damit er ruhig ist. Am heißesten Tag des Jahres lässt er das Tier im Auto (Hier nochmal ein dringender Aufruf: Bei Wärme gehören weder Tiere, noch Kinder und auch sonst niemand in diese geparkten Backöfen auf Rädern.). Conni findet ihn, da sonst niemand helfen kann und es dem Hund schon ziemlich schlecht geht, schlägt sie die Scheibe ein und befreit das Tier. Als sie dann herausfindet, wie sehr der Direktor seinen Hund quält, setzt sie alles an eine irrsinnige Befreiungsaktion, für die alle Freunde gebraucht werden, selbst die, mit denen man gerade streitet oder Mitschüler, die man eigentlich gar nicht leiden kann.

Was eine Geschichte über Zusammenhalt und “Einsatz für schwächere” sein soll, ist größtenteils echt schmerzhaft mit anzusehen. Wer Emma Schweiger schonmal auf der Leinwand gesehen hat, weiß dass das arme Kind das Schauspieltalent ihres (natürlich ebenfalls auftretenden) Vaters geerbt hat. Bis auf ein paar Szene am Ende, in denen sie natürlich wirkt, kommt sie ansonsten sehr gekünstelt gerüber und spült ihren Text ein wenig lustlos ab. Ein Lob jedoch an die anderen Kinderdarsteller, die gute bis sehr gute Leistungen vorzeigen können. Die Botschaft kommt am Ende rüber, vor allem, da sie am Ende per voice over laut ausgesprochen wird, wird aber auf teils fragwürdige Weise vermittelt.

Schlimmer aber noch finde ich den Umgangston/ die Umgangssprache, die in diesem (übrigens mit einem ‘pädagogisch wertvoll’- Prädikat versehenen) Film herrscht. Wer auf der Suche nach einem Trinkspiel ist, bei dem zur Mitte des Films auf jeden Fall jeder besoffen auf dem Kinoboden liegt, der möge jedes Mal, wenn die Worte “Arschloch”, “scheiße”, “verdammt” oder “kack” fallen, einen trinken. Funktioniert wahlweise auch mit “immer, wenn Conni diesen einen seltsamen Gesichtsausdruck hat” (wer den Film gesehen hat, weiß was ich meine) oder bei jeder Erwähnung oder Anspielung auf Herr der Ringe (vielen Dank an Wer-auch-immer-sich-das-ausgedacht-hat, ich hoffe, ich kann HdR jemals wieder gucken, ohne dass in meinem Kopfkino eine Emma Schweiger winkt).

Die ursprünglichen Conni-Bücher gehören nicht unbedingt zu meinen Top Ten Kinderbüchern (Gründe oben habe ich genug angeführt), aber ich hasse sie auch incht genug, um sie mir mit diesem Film kaputt zu machen. Ich muss zugeben, dass ich die Bänder zu Conni und Co nicht kenne, aber wenn Conni mit 10 noch so ist mit 5 und ihre Eltern nicht in der Zwischenzeit von Aliens entführt wurden, dann hat die Film-Conni mit der aus den Büchern nicht mehr viel zu tun, ebensowenig wie der Rest der Familie. Aber das gilt für viele Buchverfilmungen, deswegen vernachlässige ich den Punkt mal.

“Für einen deutschen Film gar nicht mal so schlecht.”, hörte ich nach dem Film im Kino jemanden sagen. Ich würde sagen, wer eine Grundlage für ein Trinkspiel sucht oder schon immer mal einem Terrier zugucken wollte, der gefühlte fünf Minuten lang das künstliche Haarteil seines verhassten Herrchens anpinkelt, der ist hier genau richtig.

1,5 (mindestens einer davon für die zum Großteil doch sehr guten Kinderdarsteller) von 5 möglichen Sterchen.