Für immer Hollyhill by Alexandra Pilz

Nachdem ich die ersten beiden Hollyhill-Romane quasi verschlungen habe, musste der dritte Teil natürlich auch sofort bei Erscheinen her. Nach langem Warten war es endlich soweit.

In den Büchern geht es um Emily, die zum Schulsabschluss einen Brief von ihrer verstorbenen Mutter bekommt, in dem sie sie bittet, ihre gemeinsamen Wurzeln in England zu entdecken. Emily packt also ihre Sachen und reist nach England, zum Dorf Hollyhill. Hier findet sie ihre Großmutter mütterlicherseits und viele ehemalige Weggefährten ihrer Mutter. Doch Hollyhill ist kein gewöhnliches Dorf. Es reist durch die Zeit und seine nicht alternden Bewohner mit ihm.

 

Im dritten Band der Reihe ist Emily gerade von Hollyhill wieder zurück in München, nach einem schmwerzvollen Abschied von ihrer großen Liebe Matt. Eigentlich will sie nichts lieber als mit ihrer besten Freundin Fee zu sprechen, aber ist die ist verschwunden. Als plötzlich zwei Bewohner Hollyhills vor ihrer Tür stehen, ist auch klar, wohin: Fee wollte Emily suchen und ist in Hollyhill gelandet. Und mit dem Dorf in die rauschenden 20er Jahre gereist. Emily reist zurück, um ihre Freundin wieder nach München und in die Gegenwart zu holen. In ihrem Heimatdorf angekommen, muss sie feststellen, dass nicht nur Matt verschwunden ist und Fee sich dort ein bisschen zu sehr zu Hause fühlt, sondern auch das ganze Dorf in Gefahr ist. Kann sie das Dorf und seine Bewohner retten?

 

Nach dem Tempo der Erzählung und dem, was gefühlsmäßig passiert, hätte ich gedacht, wir hätten es hier mit einem typischen Mittelteil einer Trilogie zu tun. Tatsächlich ist dies aber das Finale einer Trilogie. Das Buch ist so mitreißend erzählt wie die beiden zuvor, zumindest, wenn wie die Geschichte aus Emilys Perspektive beobachten. Immer öfter nimmt der Leser jedoch Fees Perspektive ein, die nicht ganz so mitreißend geschrieben ist. Es mag daran liegen, dass man sich dieser Figur in den vorherigen Bänden einfach nicht so sehr nähern konnte, da sie nicht wirklich Teil des Geschehens war und auf einmal abrupt zur Hauptfigur wird. Alles in allem ist das Buch ein schöner Abschluss der Trilogie, kann allerdings leider nicht gänzlich mit seinen großartigen Vorgängern mithalten.

 

Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 möglichen Goldsternchen.

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Ich bin die Angst by Ethan Cross

Ich habe vor Jahren “Ich bin die Nacht” von Ethan Cross gelesen und fand es richtig gut, habe aber nicht vermutet, dass es eine Fortsetzung geben würde, weil ich den Roman als abgeschlossen empfunden hatte. Unverhofft schneite dann Teil 2 ins Haus: “Ich bin die Angst”.

 

Marcus ist Mitglied der Shepherd’s Organization, eine Einheit des Justizministeriums, die Jagd auf die schlimmsten Serienmörder macht, die mit normalen Mitteln nicht zu fassen sind. Diese Einheit macht Jagd auf den Anarchisten, der immer wieder blutige Morde verübt und seine scheinbar wahllosen Opfer offenbar vorher beobachtet. Unfreiwillige Unterstützung bekommt Marcus dabei von Francis Ackerman Jr., einem Serienkiller, der aus Band 1 bereits bekannt ist und überzeugt ist, eine Verbindung zu Marcus zu haben.

 

Das Buch ist unheimlich spannend geschrieben, immer aus verschiedenen Perpektiven, meist begleiten wir Marcus, dem der Job deutlich zusetzt, oftmals aber auch den Anarchisten, Ackerman oder ein anderes Mitglied aus Marcus’ Team. Cross schafft es, sämtliche Perspektiven gut auszufüllen, sodass man meint, mitten im Geschehen zu stehen. Die Figuren sind nicht irgendwelche unnahbaren Übermenschen, man lernt sie mit ihren Schwächen kennen, hat sogar teilweise ein wenig Mitleid für den Anarchisten, wenn dessen Geschichte enthüllt wird. Genauso kann man Marcus’ Reaktion nachvollziehen, wenn er erfährt, was der Director ihm bisher verschwiegen hat. Denn es gibt eine Beziehung zwischen ihm und Ackerman.

 

Insgesamt ein sehr packendes Abenteuer, das ein mehr als würdiger Nachfolger zu “Ich bin die Nacht” ist und Lust auf Band drei macht, denn “Ich bin die Angst” endet mit einem Cliffhanger und gibt eine grobe Richtung für das weitere Geschehen vor. Ich bin unheimlich gespannt, wie es weitergeht.

 

Ich gebe diesen Buch 5 von 5 möglichen Goldsterchen.

The Siren by Kiera Cass

After I practiaclly breathed in the Selection series, I had to take a look at what else Kiera Cass has written in order to pass the time until “The Crown” finds its way into stores. So I read The Siren.

The Siren is about Kahlen, a girl who was supposed to drown on a cruise but was saved by the Ocean in exchange for 100 years of service. Service meaning: Singing the siren’s song whenever the Ocean is hungry and feeding her with humans. Kahlen has served 80 years when she meets a boy she just can’t let go of. She can’t be with him because her voice would kill him and she doesn’t age and after her service to the Ocean is completed, she will forget everything including him. Is there a way they can be together?

While the Siren isn’t just as compelling as The Selection, it still practically reads itsself. (Didn’t fill more than one evening of reading.) Kiera Cass lets you feel along with Kahlen, her confusion, her longing for the boy she barely knows, her feelings when she just can’t forget him.

If you’re into teen romance novels and maybe even into siren lore, this might be the book for you.

I give this book 4 out of 5 possible little gold stars and continue to wait until “The Crown” hits the shelves.

Voyager by Diana Gabaldon

The third book the Outlander series sets in where the second one left off. We, and Claire, now know that Jamie survived Culloden and they attempt to find out what happened to him after Claire left through the stones.

 

When Brianna and Claire locate a time and place where Jamie was very likely to be, Claire begins thinking about returning to him. Having made up her mind, she goes back through the stones and makes her way to Edinburgh where Jamie supposedly works as a printer by the name of Alexander Malcolm. Will she find him? What has happened to him in the 20 years they were apart. Has he remarried and forgotten about her? Will she have a place by his side? And if she has, what will life be like…

Voyager is as well written as the first two books. Diana Gabaldon takes the readers on a fantastic journey through Scotland, France and other parts of the earth. The surprising return of well known characters (which I have no idea of how the tv show will manage in a plausible way), the introduction of new friends, information about Jamie’s and Claire’s life in the 20 years they spent apart and an adventure that just won’t let you put the book down make this book a joy to read. I laughed, I cried but I always had my eyes glued to the page, not wanting to put the book down. This is one of those book which you want to know about how it ends but you don’t want it to end at the same time. Luckily, this isn’t the last book in this series, so I will just have to wait until I can read Drums of Autumn.

 

I give this book 4,5 out of 5 possible little gold stars.

Hilfeschrei

Quergedachtes | Ein Blog über Autismus

Ich tue mich schwer damit diesen Blogpost zu schreiben. Um Hilfe bitten fällt mir nicht leicht und alles was ich in meiner Arbeit gegen die ABA Lobby erlebt habe war schmerzhaft und prägend. Ich sehe aber keine andere Möglichkeit mehr und darum schreie ich nun verzweifelt um Hilfe.

In Namen des „Kindwohles“ von autistischen Kindern wird immer mehr eine „Therapie“ angewandt die sich Applied Behavior Analysis (ABA) nennt.

Wie sowas aussieht? Schaut selbst

Durchgeführt an einem dreijährigen Autisten durch eine zertifizierte ABA Therapeutin. Nun stellt Euch bitte vor, dass das 40 Stunden die Woche und mehr mit autistischen Kindern gemacht wird. Eine Vertreterin in Deutschland sagt sogar:

„Optimalerweise die gesamte Wachphase des Kindes“

Wer nun denkt sowas gibt es in Deutschland nicht sollte sich dieses Video anschauen:

Videobeispiel ABA

Es ist zwar in Englisch aber von einem Menschen der in Deutschland ABA kommerziell anbietet.

Die Gedankenwelt hinter ABA

ABA Befürworter…

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Dragonfly in Amber by Diana Gabaldon

Claire Randall’s journey continues. In part one of the series, she is thrown back through time and meets Jamie Fraser whom she marries out of necessity but falls in love with and fights her way through these dark times. At the end of the book Claire is pregnant, they are in France and plan to change the future by stopping the next Jacobite uprising.

The second book doesn’t just start where the first one ended. We are in the 20th century again with Roger Wakefield, the adoptive son of the Reverend who helped Frank Randall with his research. In 1968 he is visited by Claire Randall and her daughter Brianna who ask him to help with research concerning the battle at Culloden and the fate of the Fraser man of Lallybroch. When they find Jack Randall’s grave, somehow Jamie Fraser’s is on the same graveyard- far away from Culloden. And Claire starts telling her daughter all about her father, James MacKenzie Fraser… So we are taken back into the past, to France and acompany Claire and Jamie on their quest to stop the uprising that will cost so many Highlanders their lives

 

The book is amazingly written, if you like reading historical novels and time travel stories, you will love it. Mainly written from Claire’s point of view (this book differs from the first as it is not entirely written from her point of view but some from Roger’s and even a passage from Jamie’s), Gabaldon manages to make you feel what Claire feels. You feel her anger, her joy, her grief (yes, I even shed some tears at some point) and you don’t know anything she doesn’t.

 

I give this book 5 out of 5 possible gold stars and impatiently await being able to read the next one.