Vaiana

Der Weihnachtsfilm von Disney heißt dieses Jahr Vaiana und handelt von dem gleichnamigen Mädchen, dass als Tochter des Chiefs auf einer idyllischen Südseeinsel aufwächst. Die Bewohner der Insel haben eine Regel: Verlasse niemals das Riff. Aber Vaiana zieht es immer wieder zum Meer hin, zu dem sie eine besonderer Beziehung hat, die nur Grandma versteht, die als die Verrückte Alte im Dorf bekannt ist. Als aber die Fischer ohne Beute zurückkehren und die Kokosnüsse nicht mehr genießbar sind, wird es Zeit zu handeln und Vaiana zieht los um Maui zu finden, einen Halbgott, der damals der lebensgebenden Göttin ihr Herz stahl, und der es nun zurückbringen soll um die Welt zu retten.

Der Film ist, wie immer bei Disney mit witzigen Tiercharakteren besetzt, in diesem Fall Vaianas Schwein und ein verrücktes Huhn, das nichtmal ohne Hilfe fressen kann, aber ohne das am Ende doch alles schief hätte laufen können.

Die Botschaft des Films ist die Selbstfindung. Vaiana zieht es ans Meer, auf Meer hinaus, aber sie will auch ihre Eltern und das Dorf nicht enttäuschen. Auch unterwegs stellt sich immer wieder die Frage: Wer bin ich eigentlich? Was macht mich zu dem, was ich bin?

Der Humor kommt nicht zu kurz, es wird auch wieder gesungen und Disney nimmt sich auch mal selbst auf die Schippe, wenn es zum Beispiel heißt “Wenn du jetzt singst, dann kotze ich.” oder “Kommt schon, wenn ich eine süße rote Krabbe wäre, Sebastian heißen und mich einer süßen Meerjungfrau umgeben würde, hättet ihr mir längst geholfen!”.

Alles in allem ein schöner Film, der nur kleine Makel aufweist, die aber einfach meinem persönlichen Geschmack zuzsprechen sind, wird der Halbgott Maui ja von Andreas Bourani gesprochen und gesungen, von ich nicht der größte Fan bin. Und natürlich musste Helene Fischer das Lied zum Abspann singen… Nun denn, wer sie mag, findet das sicher gut. Und Durchhalten wird belohnt, denn nach dem Abspann kommt noch eine sehr schön gemachte Szene.

Ich vergebe 4,5 von 5 möglichen Goldsternchen!

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Petterson und Findus 2- Das beste Weihnachten überhaupt

Die Suche nach einem schönen neuen Weihnachtsfilm führte mich ins Kino. Die Kinderbücher um den quirligen Kater Findus und der erste Film gefielen mir schon recht gut und jetzt wurde Teil 2 ausgetestet.

 

Es ist kurz vor Weihnachten und Kater Findus möchte mit Petterson das schönste Weihnachten überhaupt feiern. Sie machen sich auf den Weg, den perfekten Weihnachtsbaum zu schlagen und danach das Weihnachtsessen einzukaufen, denn in der Vorratskammer befinden sich nur noch Möhren. Aber im Wald verletzt sich Petterson am Fuß und kann nicht laufen. Da er sich, wie immer, weigert Hilfe anzunehmen, wenn sie angeboten wird, vertröstet er den kleinen Kater auf den Weihnachtsmorgen. Doch der Fuß wird nicht besser und so droht es, das schlimmste Weihnachten überhaupt zu werden, vor allem, da Petterson nichtmal jetzt um Hilfe bitten will. Und so zieht Findus los, um die Freunde zu holen und Petterson zu zwingen, Hilfe und eine Einladung zum Weihnachstsschmaus zu akzeptieren. Am Ende steht die Frage: Was braucht es für ein schönes Weihnachten eigentlich wirklich? Petterson und Findus stellen fest: es ist nicht viel. Mit einigem Einfallsreichtum basteln sie einen Baum und stellen fest: Solange wir einander haben, ist alles gut. Auch, wenn es keinen Schokopudding gibt. Den Findus am Ende doch bekommen soll, da auf gute Freunde eben Verlass ist.

 

Wie bereits der erste Film geht dieser mit viel Witz und Spaß und einigen Liedern schnell vorbei und gefällt groß und klein. Am Ende sollte man, wenn man zu Tränen während rührender Szenen neigen, ein Taschentuch bereit halten. Kurz und gut: ein toller Weihnachtsfilm, der einerseits bewusst macht, dass dieser ganze Konsumwahnsinn eigentlich nicht nötig ist und dass man sowohl helfen sollte, als auch Hilfe annehmen, wenn man sie benötigt. Freunde helfen gerne.

 

Dieser Film bekommt 4,5 von 5 möglichen Goldsternchen.

 

Wie sieht es bei euch aus? Was ist euer Lieblingsweihnachtsfilm? Lasst mir einen Kommentar da. (Als eingefleischter Jared Padalecki Fan sollte ich vielleicht “Das Weihnachtshaus” sagen, aber es liegt dann doch der Klassiker “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” viel viel weiter vorne. Ungeschlagen aber seit der Kindheit ist mein Weihnachtsfilm schlechthin “Annabelle und die fliegenden Rentiere”. Ohne ist es einfach nicht Weihnachten.)

Conni und Co

Wer kennt sie nicht, die Geschichten über Conni. Kinder lieben sie, Eltern sind von diesem immer lieben, zu braven und überhaupt einfach mal alles könnenden Kind mit sehr kostspieligem Lebensstil, den man den eigenen Kindern oft nicht bieten kann, einfach nur genervt. In der Reihe Conni und Co ist Conni schon auf der weiterführenden Schule, also etwas älter als in den ersten Geschichten. Diese sind jetzt verfilmt worden, mit Emma Schweiger als Conni.

Zur Geschichte: Connis Oma läuft ein kleiner Hund zu, den Connis Eltern adoptieren. Leider hat Jacob eine Hundehaarallergie und der Hund muss wieder weg. Wie es sich herausstellt, gehört der Hund dem Direktor von Connis neuer Schule. Der hat das Tier eigentlich nur aus einenm Grund: er will sich mit den Geldern aus der Hundefutterwerbung eine Villa in einer kinderfreien Gegend kaufen. Er mag den Hund nicht, setzt ihn unter Drogen, damit er ruhig ist. Am heißesten Tag des Jahres lässt er das Tier im Auto (Hier nochmal ein dringender Aufruf: Bei Wärme gehören weder Tiere, noch Kinder und auch sonst niemand in diese geparkten Backöfen auf Rädern.). Conni findet ihn, da sonst niemand helfen kann und es dem Hund schon ziemlich schlecht geht, schlägt sie die Scheibe ein und befreit das Tier. Als sie dann herausfindet, wie sehr der Direktor seinen Hund quält, setzt sie alles an eine irrsinnige Befreiungsaktion, für die alle Freunde gebraucht werden, selbst die, mit denen man gerade streitet oder Mitschüler, die man eigentlich gar nicht leiden kann.

Was eine Geschichte über Zusammenhalt und “Einsatz für schwächere” sein soll, ist größtenteils echt schmerzhaft mit anzusehen. Wer Emma Schweiger schonmal auf der Leinwand gesehen hat, weiß dass das arme Kind das Schauspieltalent ihres (natürlich ebenfalls auftretenden) Vaters geerbt hat. Bis auf ein paar Szene am Ende, in denen sie natürlich wirkt, kommt sie ansonsten sehr gekünstelt gerüber und spült ihren Text ein wenig lustlos ab. Ein Lob jedoch an die anderen Kinderdarsteller, die gute bis sehr gute Leistungen vorzeigen können. Die Botschaft kommt am Ende rüber, vor allem, da sie am Ende per voice over laut ausgesprochen wird, wird aber auf teils fragwürdige Weise vermittelt.

Schlimmer aber noch finde ich den Umgangston/ die Umgangssprache, die in diesem (übrigens mit einem ‘pädagogisch wertvoll’- Prädikat versehenen) Film herrscht. Wer auf der Suche nach einem Trinkspiel ist, bei dem zur Mitte des Films auf jeden Fall jeder besoffen auf dem Kinoboden liegt, der möge jedes Mal, wenn die Worte “Arschloch”, “scheiße”, “verdammt” oder “kack” fallen, einen trinken. Funktioniert wahlweise auch mit “immer, wenn Conni diesen einen seltsamen Gesichtsausdruck hat” (wer den Film gesehen hat, weiß was ich meine) oder bei jeder Erwähnung oder Anspielung auf Herr der Ringe (vielen Dank an Wer-auch-immer-sich-das-ausgedacht-hat, ich hoffe, ich kann HdR jemals wieder gucken, ohne dass in meinem Kopfkino eine Emma Schweiger winkt).

Die ursprünglichen Conni-Bücher gehören nicht unbedingt zu meinen Top Ten Kinderbüchern (Gründe oben habe ich genug angeführt), aber ich hasse sie auch incht genug, um sie mir mit diesem Film kaputt zu machen. Ich muss zugeben, dass ich die Bänder zu Conni und Co nicht kenne, aber wenn Conni mit 10 noch so ist mit 5 und ihre Eltern nicht in der Zwischenzeit von Aliens entführt wurden, dann hat die Film-Conni mit der aus den Büchern nicht mehr viel zu tun, ebensowenig wie der Rest der Familie. Aber das gilt für viele Buchverfilmungen, deswegen vernachlässige ich den Punkt mal.

“Für einen deutschen Film gar nicht mal so schlecht.”, hörte ich nach dem Film im Kino jemanden sagen. Ich würde sagen, wer eine Grundlage für ein Trinkspiel sucht oder schon immer mal einem Terrier zugucken wollte, der gefühlte fünf Minuten lang das künstliche Haarteil seines verhassten Herrchens anpinkelt, der ist hier genau richtig.

1,5 (mindestens einer davon für die zum Großteil doch sehr guten Kinderdarsteller) von 5 möglichen Sterchen.

Zoomania

Ein neuer Film aus dem Hause Disney. Ein Trailer, in dem man einfach schonmal eine Szene aus dem Film zu sehen bekommt, die sehr amüsant ist (vor allem, wenn man beim Gucken neben einem Beamten sitzt, die hier aufs Korn genommen werden). Da hieß es mal wieder: Familie zusammentrommeln und auf ins Kino.

Da im Vorfeld nur Gutes über den Film zu hören war, waren die Erwartungen dementsprechend hoch an den Film über eine kleine, sehr sympathische Häsin, die es sich in den Kopf gesetzt hat, Polizistin zu werden. Als erster Hase jemals, da sonst nur große und kräftige Tiere diesen Weg beschreiten (dürfen). Die Botschaft zunächst: Für seine Träume kämpfen lohnt sich, auch wenn andere nicht an dich glauben, kannst du es schaffen. Auch wenn es nicht immer einfach sein wird. Außerdem geht es um Vorurteile, in diesem Fall gegenüber Füchsen, später um Raubtiere im generellen. Diese werden ausgenutzt, um Angst zu schüren. Erschreckend nah am Puls der Zeit.

Judy, unser kleines Häschen, träumt schon von Kindesbeinen an davon, Polizistin zu werden und glaubt fest an Zoomania. Wo jeder alles sein kann. Ihre Eltern sind von der Idee nicht begeistert und vom Rest der Welt wird sie belächelt. Trotzdem gibt Judy nicht auf und kämpft sich durch ihre Ausbildung zur Polizistin. Was sie durch ihre Größe nicht schafft, macht sie durch Köpfchen wett. Und schließlich ist sie Jahrgangsbeste und wird nach Zoomania ins Stadtzentrum versetzt. Die anfängliche Begeisterung legt sich schnell, als sie merkt, dass sie von den Kollegen ignoriert wird und vom Chef lediglich als Politesse eingesetzt wird. Doch sie gibt nicht auf nimmt sich vor, den Job so gut zu machen, wie keiner vor ihr und so den Respekt des Chefs zu erlangen. Als ihre Hilfsbereitschaft von einem betrügerischen Fuchs ausgenutzt wird und sie ihm auf die Schliche kommt, bringt sie ihn mit einem Trick dazu, ihr zu helfen, einen Vermisstenfall zu lösen, für den ihr der Chef 48h Zeit eingeräumt hat, oder sie muss kündigen. Judy findet heraus, dass hinter dem Verschwinden von Emmett Otterton viel mehr steckt, als nur ein einfaches Verschwinden. Zusammen mit Nick, dem Fuchs, mit dem sie sich langsam anfreundet, auch weil sie merkt, dass er sich nur so verhält, weil die Welt es so von ihm erwartet, macht sie sich auf, das große Rätsel zu lösen.

Der Film ist mit vielen witzigen Szene gespickt, wobei die meisten bei den Kindern im Saal nicht ankommen und mehr etwas für die erwachsenen Zuschauer sind. Nett waren die Anspielungen auf andere Filme (u.a. eine Anspielung auf den Herzog von Pitzbühl aus der Eiskönigin, der immer als Witzbühl vorgestellt wird, wobei hier der Dialog beinahe komplett übernommen wurde), die Botschaft des Films ist eine, die für Kinder wichtig ist. Dass sie werden können, was sie wollen, wenn sie nur dafür kämpfen und nicht aufgeben, wenn es mal schwierig wird. Wieder aufstehen, wenn das Leben einen auf den Boden zwingt. Sich nicht von Vorurteilen leiten lassen. Dass ein Wolf sich auch im Schafspelz verstecken kann. Leider muss ich sagen, dass diese Botschaft wieder mal bei Kindern nicht ankommt, wenn die Eltern es nicht erklären, hier also ein klarer Apell an alle Eltern: Sprecht mit euren Kindern über das, was sie gucken. Hängen bleibt bei Kindergartenkindern/Schulanfängern lediglich der Spruch “Zoomania- wo du alles sein kannst.”. Ein Kritikpunkt findet sich hier teilweise in der Sprachwahl des Films- muss in einem Film ab Null das Wort “Arsch” vorkommen? Meiner Meinung nach sollte man gerade in solchen Filmen auch auf die Wortwahl achten, denn Kinder schnappen so etwas schnell auf.

Obwohl der Film witzig angelegt war und man durchaus herzhaft lachen kann an einigen Stellen, habe ich das Kino mit einem unguten Gefühl im Magen verlassen. Der Satz “Das mit der Angst funktioniert immer.” hing noch nach. Angesichts der viele Terroranschläge und dem Bürgerkrieg in Syrien, bin ich ins Nachdenken geraten. Und gerade, als ich diese Zeilen schreibe, gibt es Nachrichten von Explosionen am Brüsseler Flughafen. Der Film wirbt für Toleranz und Chancengleichheit, was angesichts der Flüchtlingskrise und der Präsidentschaftswahlen in den USA beinahe überall mehr als aktuell ist.

 

Vielleicht bin ich mit zu hohen Erwartungen in diesen Film gegangen, aber ich fand ihn zwar gut, aber vom Hocker gehauen hat er mich nicht… Ich vergebe 4 von 5 möglichen Goldsternchen.

Star Wars VII- The Force Awakens

It took me long enough but I finally got to see the new Star Wars movie. I’ll keep it short and hopefully spoiler free.

The Force Awakens introduces us to new characters and reunites us with well known and loved characters from the earlier movies. You get the best of the six movies combined into one really great new movie that deals with the same fight between good and evil. An awesome cast (the choice for one of the bad guys aside) and great acting make this a great adventure. But somehow the character that touched me the most and was done best was… a droid named BB8.

While “The Force Awakens” builds the ground for the next two upcoming movies, it is also nicely rounded up and can be seen as a stand- alone movie.

I give 4,5 out of 5 possible gold stars. (I have to take half a star for a plot twist that actually made me want to stand up and leave in tears.

 

PS If you have the strange feeling that Gollum moved to a galaxy far far away… He did. That character giving you that feeling is actually played by Andy Serkis.

Peanuts- The Movie

Wer kennt sie nicht, den niedlichen Hund Snoopy und seinen Freund Charlie Brown. Jetzt besuchen sie die Kinoleinwände.

 

Charlie ist ein Tollpatsch, sein bester Freund ist sein Hund. Obwohl er mit den anderen Kindern draußen spielt, verärgert er sie öfter mal unfreiwillig, weil etwas nicht so klappt, wie es soll. Als im Haus gegenüber ein neues Kind einzieht, hofft er auf einen Neuanfang. Das neue Kind, ein Mädchen mit roten Haaren, kommt in seine Schulklasse und Charlie verliebt sich. Für sie will er sein Bestes geben, traut sich aber nicht so recht, sie anzusprechen, selbst mit Snoopys Hilfe nicht. Als er erfährt, dass das Mädchen gerne tanzt, übt er mit seinem Hund tanzen um den Wettbewerb an seiner Schule zu gewinnen und als Sieger mit ihr tanzen zu dürfen. Natürlich geht auch hier einiges schief. Er zieht das Mädchen als Partnerin für eine Buchbesprechung und übernimmt ihrne Teil der Arbeit, da sie nicht in der Schule sein konnte. Er sucht sich ein sehr schwieriges Buch aus und schafft es tatsächlich, nach einigen Schwierigkeiten eine tolle Analyse zu schreiben. Die der Lehrer leider niemals lesen wird. Als er beliebt wird durch einen perfekten Test, den er in der Schule schreibt und feststellt, dass gar nicht sein Test der perfekte war, gibt er schweren Herzen den Ruhm auf, weil es das Richtige ist. Am Ende hält er sich für den schlimmsten Versager, aber das Mädchen entscheidet sich für ihn als Brieffreund über die Sommerferien. Er bringt endlich den Mut auf, sie anzusprechen und ihr den Bleistift zurückzugeben, den sie mal hat fallen lassen. Im Zuge dessen schafft er dann tatsächlich, was er schon so lange erfolglos versucht: er lässt einen Drachen steigen. Und das Mädchen öffnet ihm die Augen. Es hält ihn nicht für einen Versager, sondern für einen tollen Kerl, der Mut beweist, in dem er über seinen Schatten springt, dem andere am Herzen liegen und der nie aufgibt, wie schwierig es auch werden mag.

 

Neben den komischen Elementen, die sich den ganzen Film über zeigen, findet sich hier eine tolle Botschaft. Du bist nicht nur toll, weil dir alles gelingt. Du bist schon toll, wenn du es nur versuchst, wirklich versuchst und nicht aufgibst. Und oft braucht es nur jemanden, der immer zu dir hält und jemanden der dir die Augen öffnet, damit man es selbst sieht. Eine schöne Nachricht an all die Charlie Browns da draußen, denn ein bisschen Charlie Brown steckt wohl in beinahe jedem von uns.

 

Ich gebe dem Film 4 von 5 möglichen Goldsternchen.

Der kleine Prinz

Was man in der Vorweihnachtszeit nicht alles tut, um der Familie eine Freude zu machen. Meine schleifte mich in einen Film, den ich eigentlich gar nicht sehen wollte- Der kleine Prinz. Mich hat schon das, was ich vom Buch kannte, nie wirklich gereizt (ja, nennt mich Banause, aber wahrscheinlich war es einfach nicht die richtige Zeit für mich, mittlerweile habe ich richtig Lust, mir das Buch mal zu Gemüte zu führen) und als ich dann den Trailer sah, weckte es nicht gerade mein Interesse und ich stellte mich auf zwei Stunden Langeweile im Kino ein. Wie falsch ich doch liegen sollte…

 

Im Film geht um ein kleines Mädchen, das unbedingt auf eine bestimmte Schule, die Werth Academy, will/soll. Als aber das Vorstellungsgespräch nicht gut läuft, kauft die Mutter kurzerhand ein Haus im zuständigen Distrikt, sodass sie genommen werden muss. Das Haus ist besonders günstig und natürlich kommt dieser günstige Preis mit einem “Haken”. Nebenan wohnt ein alter Mann, der so gar nicht in diese Nachbarschaft passt und das auch gar nicht will. Das Mädchen, das eigentlich über die Sommerferien für die Schule lernen soll, freundet sich mit ihm an und er erzählt ihr die Geschichte vom kleinen Prinzen. Bei ihm handelt es sich um den Piloten, den der kleine Prinz in der Wüste darum bat, ihm ein Schaf zu malen.

Mein erster Gedanke war: “Oh mein Gott, da ist alles so farblos und eintönig, alles durchgeplant…” und dieser Gedanke schrie immer lauter in meinem Kopf, als die Mutter den Lebenplan für ihr Kind aufstellt. Minute für Minute durchgeplant und sogar die Geburtstaggeschenke sind auf Erfolg in der Schule ausgerichtet. Selbst das Kinderzimmer war eintönig grau und eigentlich wollte ich der Leinwand nur “Lass das Kind einfach mal Kind sein!” entgegenbrüllen. Irgendwann betritt das kleine Mädchen den Garten des alten Mannes nebenan und es ist, als wäre man in einer völlig anderen Welt. Alles ist bunt, durcheinander… Man merkt, dass hier gelebt und nicht einfach nur funktioniert wird.

Als zum ersten Mal der berühmte Satz fällt: “Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für Augen unsichtbar.” fließt bei mir schon die erste Träne, so sehr nimmt mich der Film mit. Wie es so kommen muss, findet die Mutter irgendwann heraus, dass ihre Tochter die Ferien damit verbracht hat, ein Kind zu sein und verbietet ihr, den alten Mann wieder zu treffen. Wieder ein Tränchen. Den Rest des Sommers wird dann tatsächlich am Lebensplan gearbeitet. Bis das Mädchen mit ihrer Mutter nach Hause kommt und einen Krankenwagen vor dem Haus des alten Mannes sieht. Da vorher schon in einer herzzerreißenden Szene über das “Loslassen” gesprochen wurde und wie ein Verstorbener trotzdem immer bei einem bleibt, musste hier wieder ein Taschentuch her. Das Mädchen wird im Krankenhaus nicht zu ihm vorgelassen und es beschließt, dass der alte Mann den kleinen Prinzen jetzt mehr braucht als je zuvor und macht sich mit dem alten Flugzeug, an dem der Pilot in seinem Garten gebastelt hat, auf die Suche nach ihm.

Sie findet den Prinzen. Doch der nennt sich jetzt Herr Prinz und hat leider alles vergessen. Er weiß nicht mehr, wie es ist, ein Kind zu sein, hat den Piloten, seine Rose, seinen Fuchs und die Schlange vergessen und ist nur noch um seine Arbeit besorgt. Um dem Mädchen zu helfen, bringt er sie in die Schule, wo er das Erwachsensein gelernt hat. Im letzten Moment hilft er ihr aber noch, dem zu entkommen und erinnert sich langsam wieder. Der kleine Prinz kehrt nach Hause zurück, auf seine Asteroiden zu seiner Rose (hallo Taschentuch) und das Mädchen nach Hause. Dem alten Mann überreicht es die Geschichte vom kleinen Prinzen in ein Buch gebunden. Hier brachen entgültig alle Dämme und die Tränen flossen nur so dahin. Selbst meine Sitznachbarin verdrückte die ein oder andere Träne.

 

Dieser Film ist eine wunderschöne, rührende Geschichte darüber, wie wichtig es ist, ein wenig vom Kindsein zu bewahren und zu träumen. Eine wunderschöne Erinnerung daran, dass Kinder einfach Kinder sein können dürfen müssen. Dass ein durchgeplantes Leben nicht glücklich macht. Ein Plädoyer für die Fantasie. Ich finde, ganz viele Eltern sollten sich diesen Film einmal ansehen und zu Herzen nehmen.

Ein einziges Manko ist die Stimme des erwachsenen kleinen Prinzen, Verzeihung: von Herrn Prinz. Til Schweiger passt meiner Meinung nach einfach nicht auf diese Rolle. Alles in allem vermag er aber nicht, diesem wundervollen Film seinen Charme zu nehmen.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen goldenen Sternchen und warte sehnsüchtig auf die Veröffentlichung der DVD.

Hotel Transsilvanien 2

Eigentlich wollte ich ja erstmal den ersten Teil zu diesem Film gucken, bevor es an Teil 2 geht, aber nunja.

Schon als die Werbung für den ersten Teil dieses Films lief, war ich begeistert, hatte es aber nie geschafft, den tatsächlich zu gucken. Jetzt wollte es das Schicksal, dass ich den zweiten Teil zuerst sehen sollte (sodass ich die Frage, ob er eine gute Fortsetzung ist, nicht beantworten kann).

Der Plot: Vampirfrau Mavis heiratet ihren menschlichen Freund, wird schwanger, es ist nicht klar, ob das Kind ein Vampir oder ein Mensch ist. Wir begleiten den Kleinen durch seine ersten fünf Lebensjahre. Er wird von seinem Großvater als Vampir erzogen, da dieser der festen Überzeugung ist, der Junge sei nur ein “Spätfangzahner”, während Mutti meint, das Kind ist halt Mensch, da soll es auch ein wenig menschlich leben. In der letzten Woche setzt der Vampa (Vampiropa) alles daran, dass sein Enkel doch noch fangzahnt, da Mavis sonst von Transsilvanien nach Kalifornien ziehen möchte (während alle anderen dafür sind, dass die Familie im Hotel Transsilvanien bleibt).

 

Kurz und bündig, der Film ist spitze. (Ob das Kind jetzt noch fangzahnt oder ob es ins sonnige Kalifornien geht, verrate ich an der Stelle nicht, auch wenn ich beim Ende eventuell Diskussionsbedarf sehe…) Die Botschaft, dass Kinder geliebt werden sollen, wie sie sind, “Ob Mensch, ob Vampir, ob Einhorn, egal…” wird witzig herübergebracht. Inwieweit der Film auch bei Kindern ankommt… Im Kinosaal sah das “kleine” Publikum teilweise etwas gelangweilt drein, viele Witze verstehen Kinder einfach nicht. Was nicht heißt, dass es nicht auch für die Kids unterhaltsam sein kann.

Ich gebe dem Film solide 4 von 5 Goldsternchen und werde mir wohl demnächst Teil 1 ansehen.

MazeRunner- ScorchTrials

I went to see this movie because I loved the book. As simple as that. Okay, Dylan O’Brien playing Thomas might have had just liiiiiiittle bit to do with it as well. With books being turned into movies there is always the danger of totally destroying the book. But since the first movie turned out more or less close to the book and there have been other great examples in the past like The Hunger Games, I went into the movie theater with some hope that my inner book worm wasn’t gonna be disappointed. What a fool I was…

The movie starts out in a very different setting than the book (to be fair: since I’ve read the books it’s been a while so I’m really fuzzy on the details here but by the beginning of the second book the boys and Teresa end up in some house with the rat man und they’re all alone in there, they have no idea that this organization is behind everything. Not so in the movie…) which completly threw me off. Did I just not remember correctly or did they completely rewrite the story. To get to the point: They did completely rewrite almost everything. Most of the time I set in my chair, thinking: “What the hell are they doing? That wasn’t in the book, was it?” So, to be fair to the project where thousands of people put a whole lot of work into, I won’t judge it as a movie made from a book because I’d have to give like 1 star out of five and that’d be just for the stunning performances of Dylan O’Brien, Thomas Brodie-Sangster, Nathalie Emmanuel (“I know that Harriet… was she on Game of Thrones?”) and Aiden Gillen (“Oh my gosh, it’s Littlefinger! ” >enter fangirl scream and being glad we had the theater to ourselves here<). And that just wouldn’t be fair because watched without the book in mind it’s actually a good movie. Typical middle part of a trilogy. Now we’ll have to wait for the next movie and see how far off the book they’ll go with that one. I’ll definetly go watch it.

Without the book in mind this movie gets a solid rating of 4 out of 5 possible little gold stars.

The Mortal Instruments: City of Bones

As a lover of fantasy books I have wanted to get my hands on The Mortal Instruments for a while now. I had seen a trailer for the movie and I thought it looked amazing. After seeing the movie- and still being amazed- I put the books on the “To Read”- list. As you know, it’s been a while since the movie has been out, there have been rumors about a second one, there’s a tv show being made… I was keeping track but until last week I couldn’t manage to read the first book. Needless to say it didn’t take me long to read it.

Whenever I heared fans talk about the movie, you’d hear something like: “God, I love the books but this movie… Hope the second one will turn out better.” As I hadn’t read the book yet I wondered what the problem with the movie was. I liked it, I didn’t miss anything and I thought I had understood everything just fine. When I started the book I immediatley knew why everyone was complaining. The more I read the more I saw what was missing or changed in the movie. I’m glad I watched the movie first because this way I was able to enjoy it. (That’s a general problem of turning books into movies. Most of the time it just doesn’t work out. There are examples where it has been done really really well but those are the exceptions.) They left out a huge part of the mythology (as far as I remember, Idris isn’t even mentioned in the movie) and some things just didn’t send the same message as in the book- Jace being Clary’s brother for example. After the movie I thought it was just a possibility, a ruse even, since you saw Hodge and Valentine plotting to say this to Clary and Jace to break them. In the book it comes across much more realistic. They also changed a lot of settings for the movie where the final battle takes place in the Institute and Valentine let’s demons into the Institute. In the book, Valentine has a hiding place in an old abandoned hospital and has an army of “zombies” already at his disposal. The whereabouts of the Mortal Cup are different as well. In the movie Clary has it in the end and plans on hiding it. In the book Valentine has it and is off to Idris with it where in the movie I was left thinking he froze in the portal, never to be seen again.

The way I see it: The book is awesome but when you have read it you shouldn’t really watch the movie. Unless you are able and willing to see it as a completely different story. Then it’s really enjoyable as well.

After there were rumors about the second movie being resumed, there was a tv show confirmed. It’s called “Shadowhunters” and I am so looking forward to it because I hope in a show they’ll be able to fit the mythology into the different episodes as it is in the books and get the characters just right. The actress who’ll play Clary looks the part but when they announced the guy playing Jace I was shocked. He didn’t fit into my picture of Jace at all and I wasn’t the only one thinking that. But I have decided to keep an open mind. Maybe they will all surprise us. The pictures from the set I’ve seen so far look really promising and I’ll be sure to tune in. As sure as I’ll be to read the rest of the books as soon as I can get my hands on them.